Keine 1,0 oder 1,1 im Abitur? Damit scheint ein Medizinstudium, in weite Ferne zu rücken. Oder doch nicht?

Ein Abi-Schnitt schlechter als 1,1 schmälert die Chancen auf einen Platz für das Medizinstudium. Doch auch dann ist nicht alle Hoffnung verloren. Ein Medizinertest kann den begehrten Studiumplatz greifbarer machen, so das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE). Der Test für medizinische Studiengänge (TMS) überprüft das Verständnis für Probleme in den Bereichen der Naturwissenschaften und der Medizin. Die Hochschulen können die Testergebnisse verwenden, um gezielt vielversprechenden Kandidaten einen Studienplatz anzubieten.
Besseres Ergebnis, bessere Chancen
Etwa 60 Prozent der Medizinstudiums-Bewerber werden noch an weiteren Kriterien neben der Abiturnote gewählt, erklärt das CHE. So vergibt die Charité in Berlin insgesamt 100 Punkte an ihre Bewerber, wovon maximal 60 vom Ergebnis des TMS abhängig sind. Die Note macht nur maximal 20 Punkte aus. Mit einem guten Testergebnis kann diese also gut ausgeglichen werden. Der Test ist aber nicht kostenlos. Aktuell kostet er 100 Euro, so das CHE. Die Anmeldeformulare, die Test-Standorte sowie weitere Informationen sind unter www.tms-info.org abrufbar.
Lukas Möller/dpa
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