Die wahre Berufung finden

Die wahre Berufung finden: Wie ein Wechsel in einen anderen Tätigkeitsbereich gelingen kann

Auf der Suche nach neuen Herausforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten, oder schlichtweg nach einem Job, kann ein Branchenwechsel die Lösung sein. Das lebenslange Arbeiten im selben Betrieb und Bereich entspricht also immer seltener beruflichen Biografien. So mancher Mensch findet erst im Laufe des Lebens seine wahre Berufung. Andere suchen vergeblich im ursprünglich erlernten Beruf einen Job.

Und: In manchen Bereichen schwindet der Bedarf, in anderen Branchen wächst er.

Branchenübergreifend

Karriereberaterin Nane Nebel gibt in einem Blog-Beitrag bei Xing Tipps, wie der Wechsel in eine andere Branche klappen kann. Sie rät Bewerbern unter anderem, den Lebenslauf zu generalisieren. Also Fachbegriffe und Titelbezeichnungen einer Branche in eine allgemeinverständliche Sprache zu übersetzen.

Ziel sei es, dem Leser zu zeigen, dass der eigene Erfahrungsschatz unabhängig von der Branche und dem jeweiligen Unternehmen bestehe, so Nebel. Man sollte also mehr Kompetenzen herausstellen, die branchenübergreifend gefragt sind.

Flexibilität

Es gehe auch darum, auf Erfolge und Erfahrungen hinzuweisen, die jenseits einer bestimmten Branche gefragt sind. So können Bewerber ihren Nutzen für den künftigen Arbeitgeber herausstellen. Auch eine andere branchenübergreifende Perspektive auf bestimmte Arbeitsbereiche kann von Vorteil sein. Zudem sollten Bewerber ihre Flexibilität unterstreichen und diese möglichst anhand von Beispielen aus dem vorherigen Job belegen. Nebel nennt Beispiele, dass jemand sich etwa schnell in neue Aufgaben eingearbeitet hat oder in kurzer Zeit komplexe Themen erfasst.

Flexibilität können Bewerber auch durch die Bereitschaft, im Homeoffice zu arbeiten oder eine Fortbildung zu besuchen, zeigen. Und: Auch bei der Suche sollte man flexibel sein. Fallen im alten Berufsfeld insgesamt Arbeitsplätze weg, setzen Bewerber besser auf gut laufende Branchen, wo Personal gesucht wird.

Initiativ

Selbstverständlich ist es auch einfacher, einen neuen Job zu finden, wenn Bewerber bei der Suche flexibel in Bezug auf die Region und Unternehmensgröße sind, so Nebel.

Häufig können branchenfremde Bewerber ihre Chancen erhöhen, wenn sie sich initiativ bei Unternehmen melden. Denn dann geht die eigene Bewerbung nicht in der Flut der Anschreiben unter.

Oft bleibt dann auch der unmittelbare Vergleich mit anderen Kandidaten aus, die vielleicht schon lange in der Branche arbeiten. dpa

Weitere interessante Beiträge:

Durchstarten im neuen Jahr


Was soll sich ändern in 2022? Endlich nach mehr Gehalt fragen, endlich die Beförderung schaffen oder eine berufliche Veränderung angehen? Gute Vorsätze sind schnell gefasst – doch nach wenigen Wochen schrumpft der Elan. Experten erklären, worauf es wirklich ankommt.

Wirtschaft sucht Fachkräfte


Die deutsche Wirtschaft hat vor einer massiven Verschärfung des Fachkräftemangels in den kommenden Jahren gewarnt. „Der Höhepunkt des Fachkräftemangels kommt erst noch“, sagte DIHK-Präsident Peter Adrian der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

STABILO Gruppe expandiert

Anzeige
Das Jahr 2021 hat für STABILO trotz aller Widrigkeiten einen erfolgreichen Abschluss gefunden. Der Umbau in Mangoldsall ist abgeschlossen, eine 48. Filiale in NRW wurde eröffnet. Vielfältige Aufgaben bieten Interessierten bei STABILO tolle berufliche Perspektiven.